Die Björn-Steiger-Stiftung
Der Björn-Steiger-Stiftung verdanken wir heute einige wichtige, aber schon fast selbstverständliche Einrichtungen. Beispiele:
Technische Kommunikation: Der Stiftung verdanken wir der in Deutschland einheitlichen 110 und 112 Notrufnummern, ebenso sind die Notrufsäulen an Autobahnen auf die Stiftung zurück zu führen.
Luftrettung: Die Deutsche Rettungsflugwacht (DRF) ist ebenfalls der Björn-Steiger-Stiftung entstanden.
Landrettung: Rettungswagen, Notarztwagen und Notarzteinsatzfahrzeuge, die mittlerweile Bundesweit im Einsatz sind, verdanken wir der aktiven Mitwirkung der Björn-Steiger-Stiftung.

Die Björn Steiger Stiftung revolutioniert seit über 30 Jahren den Rettungsdienst in Deutschland. Mit unserer neuesten Innovation LifeService schenken Sie sich und Ihren Lieben ein großes Plus an Sicherheit.
weiterführende Links zum Thema Notruf-Ortung, siehe hier:
Die kostenlose Registrierung für die Handy-Notrufortung soll in Deutschland eine schnellere Lokalisierung eines Handybesitzers ermöglichen, der nicht in der Lage ist, seinen Ort selbst anzugeben.
Als Initiator dieser Arbeitsgemeinschaft hat die Björn Steiger Stiftung die entscheidende Initialzündung zur Schaffung einer umfassenden Notfallhilfe in Deutschland gegeben und beispielgebend für viele europäische Länder gegeben. Heute ist die Stiftung in vielen Ländern der Welt als Berater gefragt..
Die Geschichte hinter "Björn"
Am 3. Mai 1969, eine Woche vor seinem 9. Geburtstag, wurde Björn Steiger bei einem Verkehrsunfall als Fußgänger verletzt. Obwohl sofort über mehrere Telefone Hilfe angefordert wurde, dauerte es über eine Stunde, bis der Krankenwagen eintraf. Nach dieser langen Zeit kam die Hilfe zu spät. Björn starb am Schock auf dem Weg in das Krankenhaus. Was damals kaum jemand wusste, es dauerte fast immer so lange bis Hilfe kam. Erst der Tod von Björn Steiger hat die Notfallhilfe in Deutschland grundlegend verändert.
Es gab keinen flächendeckenden Krankentransport rund um die Uhr. Es gab keinen Funk, keine Leitstellen, keine Rettungswagen, keine Notarztsysteme und keine Luftrettung. Der Krankentransport war personell und materiell völlig unzureichend ausgestattet. In ländlichen Gebieten gab es nachts nicht einmal Krankentransport. Die Sanitäter waren zum großen Teil ehrenamtliche Helfer mit großem Engagement, aber meist ungenügend ausgebildet.
Erstes Ziel der Stiftung war die Verbesserung der Notfallhilfe im Großraum Winnenden. Das war, neben der beruflichen Tätigkeit von Ute und Siegfried Steiger in ihrem Architekturbüro, geografisch eine kleine, aber vom Inhalt eine sehr große Aufgabe. Schon kurz nach der Gründung stand fest, dass die Problematik der Notfallhilfe weder in Winnenden noch auf Kreisebene gelöst werden konnte. Auf der Ebene des Regierungsbezirks fanden wir die ersten realen Arbeitsgrundlagen für diese Aufgabe. Vor allem wurde klar, dass eine Endziel-Strategie benötigt wurde. (Quelle: steiger-stiftung.de)