Was ist LifeService ?
LifeService ist die Handy-Ortung im Notfall. LifeService ortet jedes Handy per Funkzelle. Mit einem Handy, das GPS unterstützt, funktioniert das auf den Punkt genau.
Wie funktioniert LifeService, die Handy-Notrufortung ?
Mit LifeService gewinnen wir wertvolle Zeit im Rennen um Leben und Tod. Denn damit lässt sich jedes registrierte Mobiltelefon bei einem Notruf schnell orten. Wenn das Handy GPS unterstützt, erfolgt eine präzise Ortung seiner Position via GPS-Satelliten. Andernfalls ist auch mit jedem anderen Mobiltelefon eine weniger exakte Ortung über die Funkzellen des Netzbetreibers (LBS) möglich. Vorausgesetzt, Sie befinden sich innerhalb Deutschlands, in einem funktionierenden GSM-/UMTS-Mobilfunknetz.
Warum Registrieren ?
1. Technischer Hintergrund
Bei nicht registrierten Rufnummern wird die Ortung über alle
Mobilfunk- netze abgefragt. Dadurch verstreicht viel Zeit bis das
Mobilfunknetz des Notrufenden gefunden wird. Zeit die man sparen kann,
Zeit die lebens- rettend sein kann.
2. Finanzieller Hintergrund
Die Ortung und der Dienst sind für die Notrufenden sowie für die
Notrufzentrale kostenlos. Trotzdem fallen pro Ortung gegenüber den
Mobilfunknetzbetreibern Gebühren an, die von der Björn Steiger Stiftung
Service GmbH getragen werden. Bei registrierten Rufnummern fallen diese
nur beim jeweiligen Mobilfunknetz- betreiber an, während bei nicht
registrierten Rufnummern diese Kosten bei allen Mobilfunknetzbetreibern
entstehen. Mit Ihrer Registrierung unterstützen Sie uns dabei, Kosten zu
sparen. (Quelle: steiger-stiftung.de)
Welche Netzbetreiber werden unterstützt ?
Deutschlandweit wird T-Mobile, Vodafone, ePlus und o2 von diesem Service unterstützt.
"Wir empfehlen allen Handybesitzern, sich registrieren zu lassen, damit die Ortung des Handys im Notfall zügig geschehen kann", erklärt Pierre-Enric Steiger, Vorstand der Stiftung.
Wie kann ich meine Registrierung löschen?
weitere Fragen
Wie funktioniert die Ortung?
Wer Hilfe braucht, wählt vom Handy aus die 112 oder die 110. Der Leitstellen-Disponent fragt, ob das Telefon „lokalisiert“ werden darf. Ist der Anrufer einverstanden, dauert die Ortung bei registrierten Handynummern zwei bis zehn Sekunden. Hat der Anrufer sich noch nicht angemeldet, dauert die Suche 20 Sekunden bis zwei Minuten. Denn dann müssen alle Mobilfunknetze abgefragt werden. Die Anruferposition wird auf einem Computer-Stadtplan markiert.
Werde ich auch gefunden, wenn ich so schwer verletzt bin, dass ich der Ortung nicht mehr zustimmen kann?
Bei vermuteter Gefahr darf trotzdem geortet werden. Diese Fälle müssen aus Datenschutzgründen besonders gründlich dokumentiert werden.
Funktioniert das mit jedem Handy?
Ja! GPS-Handys können bis auf wenige Meter genau geortet werden. Herkömmliche Telefone können in Städten auf rund 100 Meter genau, in ländlichen Gegenden meist auf 2,5 Kilometer genau lokalisiert werden.
Kann ich mit LifeService auch mein vermisstes Kind oder meinen untreuen Mann suchen lassen?
Die Leitstellen dürfen an Angehörige keine Information über den Aufenthalt Gesuchter rausgeben. Nur bei vermuteter Gefahr, dürfen die Handys nach Absprache mit der Polizei geortet werden. (Quelle: Bild.de)
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